Unsere Philosophie
Die Energiewende ist eine der größten Aufgaben unserer Zeit – und sie beginnt vor Ort. Castrop-Rauxel hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Bis 2030 sollen 80 Prozent des Stroms, der in unserer Stadt verbraucht wird, aus Erneuerbaren Energien gedeckt werden. Dieses Ziel ist anspruchsvoll. Es verlangt Mut, Investitionen, neue Ideen und eine konsequente Weiterentwicklung der bestehenden Energieversorgung.
Als kommunales Energieunternehmen übernehmen die Stadtwerke Castrop‑Rauxel Verantwortung. Wir gestalten die Transformation aktiv mit – für eine sichere, bezahlbare und klimafreundliche Energiezukunft in unserer Stadt.
Unsere Bausteine für eine nachhaltige Energiezukunft
Erster Meilenstein: Der Bau unserer Windenergieanlage „Airkules".
Bereits 2016, kurz nach Gründung der Stadtwerke, haben wir einen ersten Meilenstein beim Ausbau der Erneuerbaren Energien erreicht. Nach zweijähriger Planungsphase und mehrmonatiger Bauphase ist unser erstes Windrad auf dem Schweriner Berg in Betrieb gegangen. Gestemmt wurde das Windenergie-Projekt von den Stadtwerken Castrop-Rauxel in Kooperation mit einem ortsansässigen Land- und Energiewirt. Die gewonnene Energie wird seither ins öffentliche Netz eingespeist und bringt Castrop-Rauxel in Sachen Energiewende und Energieunabhängigkeit nach vorne. Bürgerinnen und Bürger hatten erstmals die Gelegenheit sich im Rahmen eines sog. Nachrangdarlehns finanziell an dem Windrad zu beteiligen. Und auch bei der Namensfindung wurde die Bürgerschaft mit einbezogen. Im Rahmen eines Namensfindungswettbewerbes erhielt das Windrad den Namen „Airkules“; ein passender Ausdruck für die Nutzung der Kraft des Windes.
Das ist der Bauablauf: Von der Planung bis zum Betrieb
Zahlen, Daten, Fakten
Damit die WEA (Windenergieanlage) sicher steht und auch bei hohen Windstärken nicht etwa wackelt, muss der Untergrund stabilisiert werden.
Dazu wurden rund 1.200 m3 Schotter aufgetragen.
Aufgrund der dynamischen und statischen Kräfte, die auf solche Windenergieanlagen treffen, benötigt sie bei einer Nabenhöhe von rund 139 m und einem Rotordurchmesser von ca. 82 m ein rundes Einzelfundament. Das hat exakt 22 m Durchmesser und eine Höhe von 3,85 m.
Das Fundament und die Fundamentsohle bestehen aus ca. 783 m³ Beton sowie ca. 74 t Betonstahl.